Infos zu den Sanierungsarbeiten am Elstaler Ernst-Thälmann-Platz (ETP) durch Vonovia (und mehr):
Mieterfest am ETP zum Abschluss der Sanierung
Elstal, den 18.07.25
Am Mittwoch den 16.07.25 fand das vom Bürgermeister seinerzeit bei der ETP-Begehung am 09.10.24 bereits angekündigte ETP-Fest anlässlich des bevorstehenden Abschlusses der Sanierungsarbeiten durch Vonovia statt. Zu Gast waren neben zahlreichen Mieter:innen und Vonovia-Mitarbeiter:innen auch der Wustermarker Bürgermeister. Eine kleine Gruppe der Mieterinitiative Elstal stattete dem Fest einen Besuch ab und wünschte den Vetreter:innen von Vonovia viel Glück und alles Gute für die weitere Entwicklung. Es herrschte eine sehr nette, friedliche und freundliche Atmosphäre. Für die Mieter:Innen und Besucher:innen spendierte Vonovia neben Kinderschminken auch großzügig kostenlos Speis und Trank: leckerste Burger, Pommes, Currywurst, Waffeln, Kaffee und Getränke. Zwischen den Klängen eines Diskjockeys erfolgten Reden vom Bürgermeister und Vonovia, in denen auch die Mieterinitiative anerkennend erwähnt wurden. Insgesamt war es trotz des Regens ein sehr gelungenes Fest, was wir so bisher noch nie erlebt hatten.
Viele Grüße, die Mieterinitiative Elstal
Neues von Vonovias Sanierung (oder besser:Blamierung) am ETP
Elstal, den 09.06.25
Am 5.Mai dieses Jahres fand sich unter TOP 10 der Elstaler Ortsbeiratssitzung das Thema „Sachstand über die Sanierung vom Ernst-Thälmann-Platz durch Vonovia und Klärung der Fragen/Probleme der Mieter in Vertretung durch die Mieterinitiative Elstal“. Da sich der Vorsitzende über den Stand der Sanierung am ETP Informiert werden wollte, wurde die Sitzung entsprechend unterbrochen und Raum für Berichte der anwesenden Mitglieder der Mieterinitiative Elstal zu schaffen. Diese berichteten über anhaltende und hinzugekommene Ärgernisse wie unprofessionelle Installation von Heizkörpern in Treppenhäusern zur Schimmelbekämpfung, ungerechtfertigte Wartungskosten für Brandschutztüren in Kellern, umbaubedingte Dachgeschoßwohnungsverkleinerung (die eine Nachmessung erfordert), nach der Sanierung bereits mehrfach aufgetretene Verstopfung der Abwasserrohre durch inadäquate Rohrkonnektion „Neu auf Alt“(neue Anschlüsse wurden bereits mit Häuserbau verlegt, aber bei der Sanierung dort angeschlossen). Auch anwesende aktuell betroffene Mieter sprachen zum aktuellen Stand: es seien immer noch dieselben Probleme, schlecht bzw. keine Kommunikation, seitens Vonovia, es werden keine Termine gemacht, Handwerker stehen vor der Wohnungstür und wollen rein. Ein Hauptproblem für ihn und auch einige andere Mieter sind neue Heizkörper, durch welche die Wohnung wird nicht mehr ausreichend erwärmen (im Winter zeitweise nur auf 16 Grad). Der auch anwesende MAZ-Redakteur lud Betroffene und Vertreter der Mieterinitiative anschließend zu einer gemein-samen Begehung des ETP ein, die am 19.05.25 erfolgte, und befragte sie vor Ort zur allgemeinen Wohnsituation. Manch einer hatte der Siedlung bereits den Rücken gekehrt und war weggezogen, weil er das mit der seit Sanierung s. 01.06.2022 einhergehende Chaos, die Kommunikationsproblematik seitens Vonovia und die anhaltende schlechte Interaktion mit den ausführenden Firmen und die damit verbundenen Auswirkungen einfach nicht mehr aushielt. Aus Sicht der Betroffenen sei auch keine Wohnwertverbesserung nach Sanierung zu erkennen (lediglich die neue Außenfarbe suggeriert Attraktivität). Die Kosten würden ständig ansteigen: sehr belastend für die Mieter waren die bereits im Vonovia-Begrüßungsschreiben bei der Übernahme 2018 mitgeteilte Mieterhöhung (die nur auf intensivste Mieterproteste und Widersprüche bei einer Mieterversammlung seinerzeit zurückgezogen wurde). Darüber hinaus wurden im weiteren Verlauf Nebenkosten für nicht mehr existente Objekte (wie z.B. ehemalige Spielplätze, 200 suspekte, plötzlich in der Abrechnung aufgetauchte Bäume, die auf einem öffentlich zugänglichen Weg stehen und vorher nie berechnet wurden, sowie Baumpflege für einige Bäume, die seinerzeit für die Bauarbeiten gefällt wurden) erhoben und jedes Jahr wieder neu und verteuert aufgeführt, obwohl von Jahr zu Jahr immer wieder darauf hingewiesen wurde. Ein weiterer Grund für die Flucht waren die exorbitant angestiegenen Betriebskosten-Nachzahlungs-forderungen und nicht nachvollziehbaren Heizkosten etc. (für die Vonovia bis heute die Vorlage der Originalbelege verweigert), verbunden mit undurchschaubaren achterbahnähnlich verlaufenden Beträgen (die Vonovia bemerkenswerter Weise bei beharrlicher Widerspruchsausdauer der Mieter bisher nicht juristisch eingeforderte (was für sich spricht). Gutschriften aus Mietminderungen wurden einfach mit den Zahlungsforderungen verrechnet, es bestehen große Schimmelproblematik im Treppenhaus und Wohnung, die mehrfach angezeigt, aber nicht beseitigt wurden. „Keine Kommunikation, Verschlechterung der Wohnverhältnisse, besonders Heizung (Eiskristalle im Winter an der Zimmerdecke) und warmes Wasser. Monate lang Häuser eingerüstet ohne ausgeführte Arbeiten. Und dann noch dieser unmögliche Umgang mit uns Mietern. Irgendwann war es genug!“; (Mieter-O-Ton). Von dieser Begehung wurde am 31.05.25 in der MAZ berichtet; (die dort präsentierten Antworten und Stellungnahmen von Vonovia trieben den Mietern Zornesfalten auf die Stirn).
Viele Grüße, die Mieterinitiative Elstal
Vonovia erhält von der DUH den Goldenen Geier 2025 für die größte Umweltlüge !
Schmähpreis der Deutschen Umwelthilfe:
Vonovia für »dreisteste Umweltlüge« 2025 ausgezeichnet
08.04.2025, 17.00 Uhr (Quelle: Spiegel):
Für eine App, die einen Erdgastarif aus 100 Prozent erneuerbaren Energien bewarb, hat die Deutsche Umwelthilfe Vonovia mit dem »Goldenen Geier« prämiert. Ein Banner des Immobilienkonzerns Vonovia verkündet den Einsatz für »Klima und Nachhaltigkeit« Foto: Bernd Thissen / dpa / picture alliance
Über die Verleihung des »Goldenen Geiers« wird sich der Immobilienkonzern Vonovia wohl kaum freuen. Dabei handelt es sich um den Schmähpreis der Deutschen Umwelthilfe (DUH), der die »dreisteste Umweltlüge« prämiert.
Grund für die zweifelhafte Auszeichnung ist eine App. Darin hatte Vonovia einen Erdgastarif für Mieter beworben, der sich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien speise, wie die DUH mitteilte . Das sei »dreistes Greenwashing«. Erdgas könne »unmöglich aus Erneuerbaren« stammen und bleibe ein »extrem klimaschädlicher Brennstoff«.
Rund 10.000 Stimmen für Vonovia
Über 20.000 Verbraucherinnen und Verbraucher gaben laut DUH online ihre Stimme ab. Gut 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer votierten für Vonovia. Das Unternehmen entfernte die Werbung mittlerweile aus seiner App und verwies laut DUH auf einen Programmierfehler – das war der DUH allerdings nicht genug. »Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen nicht hinters Licht geführt werden, egal ob Programmierfehler oder bewusste Täuschung«, sagte DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz. Sie forderte das Unternehmen auf, sich zusätzlich mit einer Unterlassungserklärung dazu zu verpflichten, »solche Irreführungen« in Zukunft auszuschließen. Vonovia solle sich für »ehrlichen« Klima- und Umweltschutz einsetzen. Die DUH erhielt nach eigenen Angaben Hunderte Vorschläge von Verbraucherinnen und Verbrauchern für den »Goldenen Geier«. Seit Anfang März konnte online über drei von der Umwelthilfe für den Preis Nominierte abgestimmt werden......Die Organisation verlieh ihren »Goldenen Geier« nach eigenen Angaben zum siebten Mal..........
eru/AFP ; (Quelle: Spiegel, 08.04.25)
Neues von Vonovia
Elstal, den 09.02.25
Der letzte Coup des Vermietungskonzerns ist eine Veränderung ihrer Datenschutzrichtlinien: Mieterdaten sollen für die Erprobung und den Einsatz von KI genutzt werden. Zuerst tauchten die Informationen in der App bei Mietern in
Braunschweig auf, jetzt auch in Berlin . Bei manchen zu sehen in der App , bei anderen waren sie nur auf der Internetseite zu finden. Nach erster juristischer Einschätzung scheint das nicht rechtmäßig zu sein. Bei der für NRW zuständigen Datenschutzbeauftragten ( Sitz von Vonovia ist Bochum) wurde bereits Beschwerde eingelegt!
Etwas länger schon dauert der Ärger mit den neuen Rauchmeldern. Vonovia hat zum Wohle der Mieter: innen gemeinsam mit Techem sog. intelligente Multifunktions- Rauchmelder entwickelt. Diese werden seit einigen Wochen im Austausch verbaut
- angeblich probeweise in Hessen und NRW, real in mindestens 5 Bundesländern, auch in Berlin.
Der "Multisensor Plus" kann neben der Rauchmeldefunktion auch noch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Kohlenmonoxid (CO) messen. Aber natürlich kann das teure Gerät auch all diese Werte speichern und versenden, auch sichtbar in der App. Legal nur nach ausdrücklicher Einwilligung. Aber viele Leute sind skeptisch, denn was technisch machbar ist, wird auch gemacht. So können Mieter, Vermieter (und potentielle Hacker ) aus den Werten viele Informationen über das Verhalten der Bewohner gewinnen: wann ist jemand zu Hause, wie wird geheizt und gelüftet usw. Genauso ärgerlich: es entstehen Kosten für die Mieter, nämlich Wartungskosten und Mieterhöhungen, weil der Einbau angeblich eine Modernisierung darstellt!
Ein weiterer Kritikpunkt ist auch, dass Geräte mit vielen Funktionen aus der Sicht von Elektronikexperten immer störanfällig sind und dann ggf. im Notfall ihren eigentlichen Zweck nicht mehr erfüllen, nämlich vor Brandrauch zu warnen!. Lt. Philip Kennedy, Chef des Rauchwarnmelder-Herstellers EI-Electronics, „…sind Warnmelder mit Zusatzfunktionen wie der Multisensor Plus nicht nach dem in der Wohnungswirtschaft allgemein anerkannten Qualitätsstandard Q zertifiziert, da dieser ausschließlich auf Basis geltender Normen und Richtlinien verliehen wird…“ ; s.a. Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ vom 24.01.25).
CO zu messen ist überhaupt nur sinnvoll, wenn offene Feuerstellen vorhanden sind und dann misst man natürlich nicht an der Zimmerdecke.
Aus all diesen Gründen haben viele Mieter in NRW dem Einbau der "Spionage - Rauchmelder" widersprochen und den Handwerkern den Zutritt verweigert. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte sich entwickelt.
Wie sieht's in Elstal aus? Hat schon jemand solche Multifunktions-Rauchmelder einbauen lassen oder eine entsprechende Ankündigung erhalten? Bitte melden Sie sich über die Mail Adresse doch mal bei uns.
Viele Grüße, Die Mieterinitiative Elstal
Hier klappen nur die Türen ? Nee, selbst das nicht !!!
Elstal, den 24.11.24
Im Oktober 2024 begann Vonovia damit, am ETP neue, mit behindertenfeindlichen Türschließern/Dämpfern (die eigentlich nur bei Brandschutztüren vorgeschrieben sind) ausgestattete Wohnungstüren einzubauen. Die Türen wurden angeblich durch die Herstellerfirma gesponsert (die GeWoBag verbaut die gleichen Türen). Der Einbau einer Tür dauerte ca. 3 Std. und erfolgte mit nicht ausreichend brandschutzkonformem Bauschaum, sodass durch Instabilität die Einbruchsgefahr steigt; (der Treppenhaushaupteingang wurde bisher nicht mit einer Brandschutztür ausgestattet, im Keller-Heizungsraum sollen wohl noch Brandschutztüren eingebaut werden). Es sieht so aus , als wären die neuen Türen ein Beitrag zum Brandschutz , weil sie über Türschließer verfügen. (->Mieter läuft in Panik aus seiner brennenden Wohnung und schließt ggf. die Tür nicht, so dass der Rauch sich im Treppenhaus ausbreiten kann. Der Türschließer verhindert das). Am 09.10.24 versprach die zuständige Regionalleiterin-Nord von Vonovia im Beisein des Wustermarker Bürgermeisters und des Elstaler Ortsvorstehers, dass mit dem Einbau der neuen Wohnungstüren keine Kosten für die Mieter entstehen würden. Nun wird Mietern von Vonovia (ohne Vorankündigung !!!) jedoch schriftlich mitgeteilt, dass ab sofort pro Jahr pro Gebäude mit der Betriebskostenabrechnung Wartungskosten von ca.70, 61 € in Rechnung gestellt werden (u.a. für Prüfung von Zylinderschlössern, Scharnieren und Dichtungen). Die Türrahmen wurden nicht fest eingebaut, sondern die Zargen wurden mit Bolzenschrauben fixiert und die Lücken mit Bauschaum ausgefüllt. Dieser Bauschaum entspricht aber wohl nicht der Brandschutzklasse B1 bis B3. Es wurde nichts verfugt und es wurden Holzleisten angetackert. Mieter befürchten somit eine erhöhte Einbruchsgefahr. Das Ganze erfolgt, obwohl bei derartigen Wohnungstüren bisher offenbar keine Brandschutztüren vorgeschrieben sind.
Nach unserer Recherche sind die Wartungskosten jedoch nicht umlegbar, da sie nicht in der Betriebskosten-Verordnung aufgeführt sind. Sie wären höchstens über den Part "sonstige Betriebskosten" berücksichtigt, aber in diesem Fall müssten sie im Mietvertrag vereinbart worden sein. Lt.RA. Kristian Hüttemann https://www.justanswer.de/anwalt/qn7lm-sind-regelm-ige-wartungen-von-brandschutzt-ren-umlagef-hig.html „…sind Kosten für die regelmäßige Wartung von Brandschutztüren grundsätzlich immer nur dann umlagefähig, wenn sie als Betriebskosten im Mietvertrag ausdrücklich geregelt sind. Fehlt es an einer mietvertraglichen Regelung hierzu, so fallen sämtliche Kosten der Wartung ausschließlich dem Vermieter zur Last, denn nach der gesetzlichen Regelung Paragraph 535 Absatz 1 Satz 2 BGB trifft die Pflicht zur Instandhaltung und Instandsetzung der Mietsache und sämtlicher Ihre Einrichtungen…nur den Vermieter“; (vielleicht wird man die Wartung ja in zukünftige neue Mietverträge aufnehmen). Ausnahme sind lt.RA. Matthias Schlindwein Kosten, die anfallen, weil es eine neue gesetzliche Regelung gibt, ein Beispiel dafür sind die Rauchmelder.
Der Elstaler Ortsvorsteher wurde von Mietern bereits informiert, will sich einbringen und mit der zuständigen Regionalleiterin-Nord von Vonovia sprechen. Wir und die „überrumpelten“ Mieter:innen empfinden es als Täuschungsmanöver, im Vorfeld nicht bereits über diese Änderung informiert worden zu sein und trotz des o.g. Versprechens der Regionalleiterin von Vonovia nun doch mit Kosten belegt zu werden. Hier muss Vonovia zur Ordnung gerufen werden.
Fazit: Das alles ist ein Gemisch aus Pfusch, Intransparenz und falschen Versprechungen.
Da diese Wartungskosten nicht in den bisherigen Betriebskosten als Vereinbarung stehen, ist es fraglich, ob sie überhaupt mit den Betriebskosten auf die Mieter:innen umgelegt oder ihnen in Rechnung gestellt werden dürfen. Der Brief von Vonovia kündigt an, dass entsprechende Kosten erhoben werden sollen. Aus der Sicht fachkundiger Beobachter bestehen darüber hinaus Zweifel, ob es sich bei den verwendeten Türen tatsächlich um Brandschutztüren handelt (die von Vonovia möglicherweise nur wegen des Vorhandenseins von Türschließern als solche deklariert wurden, um den Mieter:innen Zusatzkosten aufzuerlegen).Trotzdem ist es aber wohl nicht rechtens, es sei denn, Mieter:innen erklären sich damit einverstanden oder dulden es drei Jahre lang. Jeder sollte jedoch sicherheitshalber mit seinem Anwalt klären, ob das eine zulässige Ankündigung der Erhebung von Betriebskosten ist, obwohl es nicht im Mietvertrag steht.
Die schier unglaubliche Geschichte der Frau R.
Elstal, den 10.11.24
Neben- und Heizkostenrechnungen sind für alle mit Angst behaftet. Bei der Vonovia-Mieterin Ruth aus Berlin-Mariendorf war die Rechnung mehrere tausend Euro hoch. In einem Podcast berichtet sie, wie sie mit ihren Nachbarn gemeinsam beschlossen hat, die überhöhte Rechnung nicht zu zahlen. Unter dem Link: https://www.youtube.com/watch?v=A1rR7O05m5w könnt Ihr Euch diesen Podcast vom Jacobi-Magazin über die Vorgehensweisen von Vonovia in Berlin-Mariendorf ansehen. Genau so etwas stellt man sich eigentlich nicht vor, wenn man den Vonovia-Slogan „Wir geben Menschen ein Zuhause“ liest. Und: „Wir möchten, dass unsere Mieterinnen und Mieter zufrieden sind und langfristig bei uns wohnen“ oder „Als Dienstleister und Anbieter von Wohnungen für rund eine Million Menschen stellen wir unsere Kunden und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt!“.
Viel Spaß beim Anschauen des Film, und nicht vergessen: Ihr seid gar nicht allein !!!
"Tag der offenen Tür" am ETP; Mieter:innen zeigen ihre Sorgen !
Die (hoffentlich ! ) letzte Begehung am Ernst-Thälmann-Platz am 09.10.24
Im Rahmen der seit mehr als 2 Jahren andauernden Sanierung am Ernst-Thälmann-Platz (ETP) erreichten die MieterINI in der letzten Zeit wieder Hilferufe wegen der unerträglichen Situation und Schilderungen der katastrophalen Auswirkungen auf die betroffenen Mieter:innen. Trotz großer Baufortschritte bestehen dort noch erhebliche Mängel. Aufgrund des Ernstes der Lage konnten wir unseren Bürgermeister, den Elstaler Ortsvorsteher und einen weiteren Orts- und Gemeindevertreter für eine gemeinsame Begehung des Wohnquartiers am ETP gewinnen, um einen Eindruck über die dortige Situation zu vermitteln. Eingeladen waren auch Vertreter von Vonovia und der Mieterschaft, die am 9.Oktober zahlreich erschienen. Einführende beschönigende Darstellungen durch Vonovia kollidierten mit gegensätzlichen Erlebnis- und Tatsachenberichten der vom Sanierungschaos gequälten Mieter:innen. Die unverblümte Realität offenbarte sich in den Berichten der Mieter:innen und bei der Begehung der Orte des Übels (u.a. schimmelbefallene Keller und Treppenhäuser, problematische Müllaußenanlagen, Balkone mit insuffizientem Wasserabfluß, unprofessioneller Außenfassadenanstrich mit wasserlöslicher Wandfarbe, stagnierende Arbeiten an monatelang eingerüstetem Gebäude, fehlende Wasseruhren- sowie Heizkostenverteiler und E-Verteiler; die Abnahme der Zählerkästen steht seit 2 Jahren aus). Unverständnis herrschte über den Ersatz der Treppenhaustüren durch gleichwertige sowie der Austausch 2fach verglaster Fenster gegen 2fach statt 3fach verglaste, was aus Sicht von Fachleuten keine energetische Sanierung darstellt. Dass Treppenhäuser erst renoviert und dann wieder Türrahmen und Zargen ausgetauscht, die frisch renovierten Hausflure also wieder ruiniert werden, veranlasste Vonovia zu der Zusage, dass daraus resultierende Kosten nicht umgelegt werden. Kritisiert wurde von den Bewohner:innen auch die weiterhin mangelhafte Kommunikation. Nach der Zusage des neuen Bauleiters, dass es über die Weihnachtsfeiertage möglichst wenige Beeinträchtigungen geben sowie die Dachdeckerarbeiten koordiniert ablaufen werden und Vonovia erneut seine Gesprächsbereitschaft betonte (auch die Akzeptanz der Mieterinitiative als Mittler begrüßte), entspannte sich die zeitweise emotional aufgeladene Stimmung. Es ergaben sich direkte konstruktive Gespräche zwischen den Mieter:innen und den Mitarbeiterinnen von Vonovia über konkrete und persönliche Anliegen. Vonovia stellte die schriftliche Beantwortung aller Fragen in Aussicht und bat die Mieter:innen, sich mit ihren Anliegen vorrangig an die Bauleitung vor Ort und die Bewirtschafterin von Vonovia zu wenden. Kursierende Gerüchte, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Fördergelder für die Sanierung aufgebraucht seien, beruhigte der Bürgermeister durch die Zusage des Festhaltens an Anzahl und Umfang der geplanten Sozialwohnungsprojekte. Nun muss die Vonovia ihre Hausaufgaben machen, damit die weiteren Sanierungsschritte geordnet verlaufen und zügig alle Rest - und Nacharbeiten erledigt werden. Wir danken allen Beteiligten für Ihre Teilnahme und Kooperation, besonders den vielen Mieterinnen und Mietern und der Gemeinde.
Die Mieterinitiative Elstal, in Vertretung der Betroffenen vom Ernst-Thälmann-Platz
Sportsgeist bei Vonovia ?!
Endlich zeigt Vonivia Sportsgeist und legt in Treppenhäusern am Elstaler Ernst-Thälmann-Platz Innen-Parcoure an, auf denen Mieter für das Sportabzeichen trainieren können: Wie uns aus gutinformierten Betroffenenkreisen berichtet wurde, werden die Mieter:innen durch ultraspontane Aushänge animiert, ab sofort im Hausflur nur noch jeder zweite Stufe zu betreten, somit jeweils eine Stufe zu überspringen. Zur genauen Anleitung sind auf den auszulassenden Stufen Hinweisschilder angebracht. Hier wird die sportliche Betätigung der Menschen gefördert, vielleicht kommt bei den nächsten olympischen Spielen ja dann aus Elstal ein neuer Favorit für den Hindernislauf; (oder leben in Elstal etwa doch Einwohner:innen auf einer Baustelle ?)
Auch bei der Problemlösung der Betriebskostenmißstände zahlreicher Mieter:innen zeigt sich Vonovia sportlich: auf zufällige telefonische Anfragen der Betroffenen erhalten diese von Vonovia, die Auskunft, es sei dort vermerkt, dass man mit ihnen vor einigen Tagen telefonisch alles über die Abwicklung der Schulden zur BKA 22 besprochen und bereits ein Schreiben mit Korrekturen zur Nebenkostenabrechnung per Post an sie verschickt hätte. Sonderbar nur, dass die betroffenen Mieter:innen weder ein solches Schreiben, noch einen solchen Anruf erhielten. Aber demnächst wird Vonovia sicher auch Trainingskurse für Mieter:innen mit Demenz anbieten. Weiter so, Vonovia, damit Euch hoffentlich bald eine Auszeichnung verliehen wird: z.B. die goldene Bittermandel ! (Denn wer es sogar fertigbringt, im meteorologischen Herbst bei mittlerweile nächtlichen Temperaturen von unter 10 Grad erst einen Tag vor Abschalten von Wasser und Heizung einen Infoaushang darüber anzubringen, der hat diese Auszeichnung mehr als verdient).
Viele Grüße, Die Mieterinitiative Elstal (14.09.24)
Endlich passiert mal was !
Am Freitag den 16.08.24 waren die Brandenburger Landtagsabgeordneten Sebastian Walter und Andrea Johlige zu Besuch in Elstal. Zusammen mit hilfesuchenden Mieter:innen vom Ernst-Thälmann-Platz (ETP) und einer Delegation der Mieterinitiative Elstal nahmen sie an einer Begehung des ETP teil, um sich vor Ort persönlich ein Bild von der misslichen Situation zu machen, in der sich die Mieter:innen dort seit Beginn der öffentlich geförderten Sanierung im Juni 2022 befinden. Bewohner:innen luden sie ein, sich den bereits wiederholt bei Vonovia bemängelten Baupfusch in ihren Wohnungen live anzuschauen. Bereits seit Februar des Jahres ist ihr Wohnhaus mit Außen-Baugerüsten eingefaßt, ohne dass für sie Fortschritte bei der Renovierung zu erkennen sind. Sie berichteten über die seit 2 Jahren trotz wdhlt. Hinweise an Vonovia unverändert schlechte Wohn-situation durch mangelhafte Kommunikation von Vonovia und deren anhaltende Resistenz auf beklagenswerte Bauabläufe, unzumutbare Planungskoordination und empörende Ignoranz der Mieter-Sorgen. Als kurz darauf eine Vertreterin von Vonovia bei der Begehung auftauchte, gewann man subjektiv den Eindruck, dass sie den Besuch unterbinden wollte. Statt sich interessiert der Gruppe anzuschließen, gab sie nur den Hinweis, man befände sich hier auf einer Baustelle. Dies entlockte bei den Delegierten die Feststellung, dass ja dann hier Menschen auf Baustellen wohnen müssen. Leider kamen es seitens Vonovia auch in diesem Moment zu keinem Bedauern oder Verständnis. Nachdem Herr Walter und Frau Johlige kraft ihrer Abgeordnetentätigkeit ihr großes Interesse an der Einladung der Mieter:innen bekundeten, konnten wir die Begehung unbehelligt fortsetzen,. Dieses Event tat den gequälten Mieter:innen unendlich gut, da sie endlich mal echtes gelebtes Interesse von Vertretern der Öffentlichkeit erleben konnten. Wenn es doch bloß in anderen Kreisen auch so groß wäre !!!
Lang ist's her !
Am 01.06.24 nähert sich das 2-jährige Jubiläum des Beginns von Sanierungsarbeiten am Elstaler Ernst-Thälmann-Platz (ETP) durch Vonovia. Und bereits vor einem Jahr (am 10.05.23) erfolgte wegen der angespannten Situation der gequälten ETP-Mieter*innen mit Vonovia, der MieterINI & den ETP-Betroffenenvertreter*innen, dem Bürgermeister, dem Gemeindevertretungs- und Ortsbeiratsvorsitzenden sowie weiteren Ortspolitikern und Fachleuten eine gemeinsame Begehung des Ernst-Thälmann-Platzes. Nach wie vor ist das Leid der Mieter*-innen groß, kürzlich noch angewachsen durch die Betriebskostenabrechnung für 2022. Man glaubt es kaum, aber Vonovia setzt nachweislich z.B. für nicht mehr vorhandene Bäume Kosten für Baumpflegearbeiten an, die sie erst nach Widerspruch storniert, um sie dann im Folgejahr den Mieter*innen erneut in Rechnung zu stellen. Wieviele Mieter*innen werden hier wohl nicht entschädigt, nur weil sie keinen Einspruch erheben ? Und trotz öffentlicher Förderung werden von Vonovia Sanierungsvorgaben nachweislich nicht erfüllt, wie betroffene fachkundige Mieter*innen immer wieder feststellen müssen. Das Dokumentieren der Mißstände sprengt die Kapazität jeder Festplatte. Deshalb planen wir eine Folgebegehung am ETP, um Vonovia erneut auf die dortigen Mißstände hinzuweisen. Obwohl dort dem-nächst durch (oftmals fragwürdige als solche eingestufte) Modernisierungsmaßnahmen Mieterhöhungen anstehen, setzt Vonovia aktuell unverfroren schon mal jetzt die Kaltmiete herauf. Waren dazu bisher die Hinzuziehung von 3 gleichwertigen vergleichbaren Wohnungen üblich, so bedient sich Vonovia nun einer neuen Taktik: sie hatte auf Eigenkosten ein Gutachten (Miethöhenanalyse) in Auftrag gegeben, das über lokale Vergleichsmieten informiert. 1x darf man raten, auf wen wohl alsbald diese Kosten umgelegt werden (in welcher unnachvollziehbaren Form auch immer). Das Melken der Mieter*innen geht also fröhlich weiter. Oh frohlocket, ihr Aktionäre !
Was tut Vonovia Elstal an ?
06.03.24
Leserbrief einer Elstalerin:
"Der Wohnungskonzern Vonovia hat sich vor ein paar Jahren ganz still in Elstal eingeschlichen und zeigt jetzt mehr und mehr, in wessen Interesse er agiert. Den Thälmannplatz mit staatlicher Förderung sanieren – wie gut das klingt, dafür durften sie sogar noch den Platz ein bisschen „ verdichten". Die neuen Häuser stehen, aber sie sind sofort vermietet worden. Nix da mit Ersatzwohnungen für die „alten" Mieter während der Sanierung des Altbestandes, wie es vereinbart worden war. Diese sogenannte Sanierung bedeutet: Vonovia – Standard herstellen und Modernisierungen, die Mieterhöhungen nach sich ziehen . Schimmel - Sanierung? Fehlanzeige, das Gegenteil ist der Fall! Diese Sanierung ist ein trauriges Kapitel für die Bewohner, aber diese Geschichte ist bekannt. Durch die Übernahme der Deutsche Wohnen ist Vonovia jetzt auch in der Eulenspiegel -, Scharnhorst - und Eisenbahnersiedlung aktiv – mit Folgen für die Mieter. Mieten steigen, Nebenkosten steigen, Dienstleistungen werden von Tochterunternehmen übernommen – Transparenz sieht anders aus !
Gleichzeitig tritt Vonovia fleißig als Sponsor in der Gemeinde auf, was natürlich lobenswert ist – und die Leute still hält.
Die neue Mitte mit Einkaufszentrum für Elstal? Skepsis ist angebracht, wo doch kaum noch neu gebaut wird. Alles ist teuer! Die Mitfinanzierung des Kreisverkehrs musste schon dran glauben, das darf die Gemeinde jetzt wohl alleine stemmen. Danke Vonovia! Dubiose Betriebskosten - Abrechnungen haben System: Dienstleistungen werden von Tochterunternehmen erledigt und abgerechnet, in der Theorie könnte das wirklich Kosten sparen. Aber Vonovia tickt anders, hier ist man den Aktionären verpflichtet und die wollen Dividende sehen. Die Mieter interessieren nur, solange sie das Geld dafür bringen. Ein bisschen nett muss man zu ihnen sein, damit sie ruhig bleiben. Ausziehen dürfen sie gerne, wenn es ihnen zu bunt wird, der nächste Mieter kommt ganz sicher und der wird sogar noch mehr Miete zahlen müssen!"
Statt Schnee kam die Kälte
24.12.23
Da uns Vonovia doch kürzlich durch die Blume darum bat, wir mögen uns doch als "Dritte" nicht mehr so in die Probleme einmischen, die im Rahmen der durch öffentliche Finanzförderung unterstützte Sanierungssituation am Ernst-Thälmann-Platz entstehen, möchten wir hier mitteilen, dass wir den Betroffenen auch weiterhin zu Seite stehen, wenn wir um Hilfe gebeten werden. Das ist unsere Aufgabe, für die wir uns gegründet haben. Bei den Mieter*innen vom Ernst-Thälmann-Platz erfuhren wir von Sanierungsbeginn an große Dankbarkeit und Anerkennung sowie ein positives Feedback. Im Interesse einer adäquaten Transparenz sehen wir unseren Platz auch zukünftig an der Seite der Betroffenen, um uns für konstruktive Lösungen einzusetzen. Es kann nur besser werden.
In diesem Sinne wünschen wir ein sorgenfreies, fröhliches und hoffentlich warmes Weihnachtsfest (ganz besonders für die frierenden Nachbarn in der Elstaler Schulstraße).
Und täglich kotzt das Murmeltier
26.10.23
Chorís lógia !
Kelimeler olmadan !
Xīnzhào bù xuān !
Be žodžių !
Sine verbis !
Me ka olelo ole !
Sans mots !
Whithout words !
Sin palabras !
Uden ord !
Senze parole !
Kotoba nashi ni !
Bez slow !
Sem palavras !
Utan ord !
Zonder de woorden !
Bina shabdon qe !
Szavak nélkül !
Bez riječi !
Ohne Worte !
Preisfrage !!!
25.10.23
Lt. den Betroffenen-Vertreter*innen vom Ernst-Thälmann-Platz (ETP) bestehen dort immer noch die gleichen Probleme, z.B. erhält Vonovia von den Baufirmen immer noch Meldungen über erledigte Arbeiten, die nicht erledigt sind bzw. verschickt Ankündigung über Dachabdeckung, die bereits schon seit langem erfolgt ist oder verspricht Fertig-stellung eines Blockes z.B. bis September, hält dies aber nicht ein. Und immer noch erfolgt nur eine mangelhafte Bauabnahme und unzureichende Kommunikation. Vonovia zeigte in der Vergangen-heit zwar zeitweise Verständnis für die Probleme am ETP und gelobte Besserung, aber die Situation dort hat sich bisher seit über einem Jahr immer noch nicht adäquat geändert.
Deshalb hier heute unsere Preisfrage:
Wie nennt man im Volksmund ein solches Verhalten?
1.) Unvermögen
2.) Heuchelei
3.) Augenwischerei
4.) Frechheit
5.) Verlogen
(Hinweis: auch mehrere Antworten sind möglich. Wer gewinnt, das entscheidet das Los unter den richtigen Einsendungen)
Was meinen Sie, was meint Ihr ?
Als Preis winkt die Teilnahme an einer Ortsbegehung am ETP, wo man den Pfusch und das Leid selbst ansehen kann.
Viele Grüße von der Mieterinitiative Elstal
Die bisher 15 "Todsünden" von Vonovia (oder: das wahre Gesicht einer offensichtlich mieterfeindlichen Wohnungsbaugesellschaft) !
02.09.23
OORSCHWERBLEEDE !!!
----------Ausruf------------------
Sächsischer Ausruf, die Wut zum Ausdruck zu
bringen.
In diesem Sinne kann "Oorschwerbleede" verwendet werden, um auszudrücken, dass eine Situation den Sprecher an seine Verstandes- und Verstehensgrenzen führt.
Mit freundlichen Grüßen, Die Mieterinitiative Elstal
und die Betroffenenvertreter*innen vom Ernst-Thälmann-Platz
Das ist eindeutig Pfusch am Bau !
25.07.23
Vonovia hat uns veräppelt !
leider hat uns Vonovia auf unsere Email vom 11.06.23 mit unseren konkreten Aufforderungen zu Stellungnahmen und Maßnahmen zur Abstellung von Mißständen und Baumängeln beim Sanierungschaos am Elstaler Ernst-Thälmann-Platz immer noch nicht direkt und entsprechend geantwortet. Wie wir Vonovias primär an den Bürgermeister Herrn Schreiber gerichteten Email vom 06.07.23 entnehmen konnten, verschließt Vonovia weiterhin Ihre Augen vor Baupfusch und Fehlentwicklungen während der Sanierungen, verharmlost die Situation und beschreibt dem Bürgermeister und den Gemeindevertreter*innen die Entwicklung vor Ort als überwiegend unproblematisch und adäquat, verweist auf Einzelfälle und verharmlost die Ärgernisse.
Augenscheinlich wiegt für Vonovia die Gunst der Gemeindevertreter mehr als die Bedürfnisse und das Wohl Ihrer Mieter*innen. Deshalb sehen wir als Mieterinitiative Elstal unsere über fast 1 Jahr andauernden Vermittlungsversuche als gescheitert an und fühlen uns somit nicht mehr an die ursprünglich von uns gewählten diplomatischen Verhaltensweisen gebunden. Durch heute von den Betroffenen erhaltene aktuelle Berichte und Fotos vom Ernst-Thälmann-Platz sehen wir uns in dieser Aussage bestätigt. Es kommt weiterhin zu unglaublichen Verstopfungen durch die unprofessionelle Entsorgung von Baumaterial: nach Fassadenreinigungen am Haus 1 Hausnummer 2 bis 4 werden die Arbeitsgeräte in einem Waschbecken im Heizungskeller laienhaft gereinigt. Dabei kam es zu Verstopfungen im Abflußrohr, so daß Farbe und Wasser übergelaufen ist und sich über den ganzen Kellerboden ergoß. So wird der Ort am Ende des Arbeitstages von den Bauarbeitern zurückgelassen, passend nach dem Motto "nach mir die Sintflut". Ist die Bauleitung blind?
Mit freundlichen Grüßen, Die Mieterinitiative Elstal
und die Betroffenenvertreter*innen vom Ernst-Thälmann-Platz
Was wird aus den Mieter*innen ?
12.07.23
Vonovia in Elstal – Chaos oder Methode ?!
Endlich: ca. 4 Wochen nach unserer Email-Anfrage vom 11.06.23 zu aktuellen und permanenten konkreten Mißständen und Baumängeln bei der Sanierung am Ernst-Thälmann-Platz antwortete Vonovia nun am 05.07.23 (nur leider nicht primär an uns, sondern an den Bürgermeister). Wer aber gedacht hätte, Vonovia würde konstruktiv auf unsere 21 Punkte -Anfrage eingehen, der wurde eines besseren belehrt: Vovovia wiederholte lediglich mantraähnlich ihre bekannten Floskeln und Versprechungen, die die Betroffenen schon über Monate wegen Nichteinhaltung bereits zur Verzweiflung treiben. Bemüht, einen reibungslosen Bauverlauf zu kommunizieren, kommt Vonovia doch tatsächlich zu dem Schluß, dass größtenteils Ruhe in der Wohnanlage eingekehrt sei und die Bauarbeiten so erfreulich geplant voranschreiten, dass es nur vereinzelt zu Einschränkungen im Wohnumfeldbereich käme. Das Gegenteil ist der Fall. Vertreter*innen der Betroffenen erleben zur Zeit, wie bei den Bewohner*innen eine gesunde Empörung nun Resignation und Einschüchterung weicht. Es keimt der Verdacht, dass Vonovia Mieter*innen besucht und manipuliert, da ursprünglich gesprächsbereite Mieter*innen anschließend nicht mehr öffentlich über ihre Probleme sprechen wollen. Darüber hinaus berichten die Betroffenenvertreter*innen, dass Vonovia und Bauleiter ihnen wiederholt das Gefühl vermittelten, unglaubwürdig zu sein und sie als Unruhestifter darstellen. Es zeugt von Unprofessionalität, wenn Vonovia bestehende Mißstände schönfärbt und Tatsachenberichte von Betroffenen als unzutreffend abtut oder als Einzelfälle deklariert. Dass Vonovia stete Hinweise von den Bewohner*innen aber der Öffentlichkeit und der Gemeinde gegenüber vorenthält, läßt ihre mangelnde Ausrichtung auf die Mieter*innen erkennen und widerspricht ihrem Slogan „Wir sind für Sie da…“. Wie Vonovia Benefit bei Sanierungen erhält (SPIEGEL: Massenhafte Modernisierung von Wohnungen: Lukrativ für Vonovia, bitter für Mieter), liest man online unter folgendem Link: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vonovia-wie-modernisierungen-die-rendite-zu-lasten-der-mieter-sichern-a-1238122.html?sara_ref=re-so-wa-sh Und wie Vonovia ihre Mieter quält und schröpft (SPIEGEL: Vonovias Profit mit Neben-kosten: Die Miet-Gewinnmaschine) kann man unter https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vonovia-wie-der-wohnungskonzern-seine-mieter-schroepft-a-1238110.html?sara_ref=re-so-wa-sh
nachlesen. Das, was Vonovia bekannter weise bundesweit als Methode einsetzt (unnötige Gartenpflegearbeiten, Vermischung von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, ungerechtfertigte Betriebskostenposten etc.) wird nun auch hier in Elstal mittlerweile live erlebbar. Da stockt einem endgültig der Atem ! Machen wir uns also nichts vor: all unsere fairen, respektierlichen und diplomatischen Kontakte und Treffen mit Vonovia waren Augenwischerei: Vonovia verfolgt rücksichtslos ihr Konzept. Somit müssen auch wir nun letztendlich einsehen, dass mit guten Gesten und Worten hier nichts erreicht werden kann, sondern es offensichtlich nur einen einzigen Weg gibt, um erfolgreich gegen Vonovias Ungeheuerlichkeiten vorzugehen: Deutsche Wohnen & Co. enteignen, deutschlandweit ! Anders ist einem mißbräuchlichem Streben nach maximaler Rendite auf Kosten der Mieter*innen wohl leider nicht beizukommen, wie die letzten Monate und Jahre beweisen.
Mit freundlichen Grüßen, Die Mieterinitiative Elstal
und die Betroffenenvertreter*innen vom Ernst-Thälmann-Platz
Was wird aus Vonovia ?
24.06.23
Am 23.06.23 fand im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin eine öffentliche Konferenz zum Thema „Was tun gegen Vonovia&Co. auf Bundesebene?“ statt, zu der auch wir als Mieterinitiative Elstal eingeladen waren. Den Vorsitz hatte Frau Caren Lay, MdB, Mietenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. Mit dabei waren neben Vertreter*innen der Kampagne „Deutsche Wohnen&Co. enteignen“ aus Berlin und Hamburg sowie dem Netzwerk „Steuergerechtigkeit“, dem Berliner Mieterbund, zahlreichen Mieterinitiativen, Mietervereinen und politisch einflußreichen Kräften (z.B. Frau Katrin Lompscher, ehemalige Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen von Berlin) auch Fachjuristen, Wirtschaftsrechtler, Gewerkschaftsvertreter und betroffene Mieter*innen. Nach einführenden Worten und Stellungnahmen der Fachgäste fand eine lebhafte konstruktive Diskussion aller Beteiligten zu Problemen, Entwicklungen und Erlebnissen um und über Vonovia statt. Man betrachtete die aktuellen mietenpolitischen Situationen und Entwicklungen und beriet über Maßnahmen und Möglichkeiten bezüglich erforderlicher Abhilfen und möglicher Änderungsstrategien, unterstützt durch professionelle Analysen und Einschätzung seitens der anwesenden Fachgruppen. Auch ein/e Vertreter*in von Vonovia war anwesend, blieb aber ohne Beitrag. Am Ende der Veranstaltung traf noch Frau Janine Wissler ein, Bundesparteivorsitzende von Die Linke. Weitere Information zu Themen, Teilnehmern und Hintergründen können eingesehen werden unter https://www.linksfraktion.de/termine/detail/was-tun-gegen-vonovia-co-auf-bundesebene/
Staatliche Fördergelder verpflichten !
14.06.23
Am 11. Juni nahmen wir auf die von Vonovia erhaltene Antwort bezüglich anhaltender Sanierungsprobleme am ETP Stellung. Punkt für Punkt kommentierten wir deren gebetsmühlenartig präsentierten ausweichenden Standardantworten, machten gezielte Hinweise und arbeiteten konkrete Ausführungen zu. Da wir auch weiterhin der Meinung sind, dass Vonovia den steuerzahlenden Mieter*innen gegenüber durch erhaltene staatliche (und stattliche) Sanierungsfördergelder hier doppelt in der Pflicht ist, warten wir gespannt auf die Reaktion von Vonovia auf unsere Aufforderungen und Vorschläge, die wir in o.g. Email an Vonovia herangetragen hatten. Sollte Vonovia hier weiterhin nur phrasenartige Sätze und ausweichende Formulierungen präsentieren, werden wir beraten, welche weiteren Schritte wir unternehmen, um Vonovia mit dem Chaos erfolgreich weiter zu konfrontieren und adäquate Maßnahmen zur Lösungsbildung einfordern. Unter anderem werden wir demnächst…………………; Tja, das werden wir aus strategischen Gründen hier und heute aber natürlich noch nicht verraten, aber es sei gesagt, dass wir Vonovia hier weder aus den Augen, noch aus dem Sinn verlieren. Mehr Info dazu folgt demnächst. Schauen Sie also bald wieder bei uns vorbei, wenn es dann heißt: „Wir fangen g‘rade erst an“ !
Wie geht es nun weiter ?
24.05.23
2 Wochen nach der ETP-Begehung mit Vonovia, dem Bürgermeister, Vertretern vom Ortsbeirat und Bauausschuss, der Betroffenenvertretung und der Mieterinitiative fragten wir im Auftrag der Betroffenenvertreter*innen vom ETP bei Vonovia über den Abarbeitungsstand der Problempunkte nach, welche bei der Ortsbegehung am 10.05.23 zur Sprache kamen. Ergänzt haben wir diese Anfrage um Themen, die sich im weiteren Verlauf zeigten. Es mutet schon sonderbar an, dass sich viele Probleme wie ein roter Faden durch die gesamte bisherige Sanierungszeit seit Juni 2022 (über 11 Monate, somit über fast 1 Jahr !!!) ziehen, obwohl Vonovia durch die Betroffenen wiederholt damit konfrontiert wurde. Bis auf verbale Zusagen kam es oft bisher immer noch nicht zu akzeptablen Lösungen oder Verbesserungen. Und das, obwohl Vonovia für die Sanierung nicht unerhebliche Fördergelder erhält. Sollte da der Geldgeber nicht auf eine gewisse Professionalität achten, zumal die betroffenen Mieter diese Fördergelder durch ihre Steuerzahlungen mitfinanzieren? Wer fühlt sich für dieses Sanierungschaos eigentlich mitverantwortlich? Und wie wird es nun weitergehen? Seien wir gespannt, denn...: Fortsetzung folgt !
Hoher politischer Besuch am ETP !
20.05.23
Am Mi. 17.05.2023 bekamen Mieter/innen und die Mieterinitiative Elstal am Ernst-Thälmann Platz Besuch von der Landtagsabgeordneten Frau Isabelle Vandre. Frau Vandre ist die Landespolitische Sprecherin u.a. für Stadtentwicklungs-, Bau-, Wohnungs- und Mietenpolitik im Land Brandenburg.
Bei der ca. einstündigen gemeinsamen Begehung wurde u.a. über den Beginn der Problematik mit Vonovia und der Deutsche Wohnen in Elstal seit 2019, die Entwicklung am ETP seit Übernahme des Wohngebietes durch Vonovia und über die Hintergründe und Umstände im Zusammenhang mit der Sanierung am ETP durch Vonovia seit 6/22 gesprochen. Es erfolgte eine Inspektion der Baustelle und von Sanierungswohnungen. Fr.Vandre hörte den Schilderungen sehr interessiert zu, war entsetzt über die vorgefundene und beschriebene Situation und Entwicklung und lobte das Engagement von Mieter*innen und einer Mieterinitiative in solch einem kleinen Ort gegen einen so großen Konzern wie Vonovia. Wie sie zukünftig konkret zu einer Verbesserung der Situation helfend beitragen kann, konnte sie heute nicht konkret sagen, aber für sie war es wichtig, sich einen eigenen aktuellen Eindruck zu verschaffen, um dann über mögliche Maßnahmen besser beraten zu können. Sie will versuchen, durch die Verbreitung der Problematiken in höheren politische Kreise den Druck auf große Immobilienkonzerne zu erhöhen und so zukünftig Verbesserungen für die Mieter*innen zu erzielen, da entgegen der öffentlichen Darstellung und Meinung die Probleme am ETP leider keinen Einzelfall darstellen, speziell der Umgang mit Mietern und Nebenkostenabrechnungen sind ein zentrales verbreitetes Problem.
Vonovia endlich vor Ort !
12.05.23
Nachdem Vonovia seine Teilnahme am 3. Folgetreffen 03.05.23 verweigert hatte, fand am 10.05.23 nun eine gemeinsame Begehung am Ernst-Thälmann-Platz (ETP) statt, im Beisein von Vonovia, dem Bürgermeister, Vertreter*innen der Gemeindeverwaltung, des Ortsbeirates und des Bauausschusses, der Betroffenen und der Mieterinitiative Elstal. Um einen Eindruck der aktuell quälenden Probleme zu vermitteln und einen Vergleich mit der Sammlung des Anwohnertreffens vom 12.10.22 (s.u.) zu ermöglichen, haben wir diese aufgelistet und neben diesen Text platziert. Finden Sie den Unterschied ?
Wie alles begann:
11.05.23
Im Folgenden haben wir mal tabellarisch all die Problempunkte aufgelistet, die beim Anwohnertreffen am 12.10.22 zusammengetragen wurden.
Diese Punkte waren das Ergebnis der einzelnen größten Sorgen und Nöte der "Thälmänner-*innen", die wir ganz zu Anfang (s.u.) am 15.10.22 bereits als power-point-Version präsentiert hatten. So ist ein leichter Vergleich der damaligen mit den aktuellen Problemen möglich. Finden Sie den Unterschied !
3.Folgetreffen mit Vonovia: ohne Vonovia !!!
05.05.23
Auf unsere Einladung zur Teilnahme am 3. gemeinsamen Folgetreffens mit Vonovia anlässlich des Sanierungschaos am Ernst-Thälmann-Platz sagte Vonovia per Email am 18.04.23 ab, da aus ihrer Sicht „…die Bauarbeiten am Ernst-Thälmann-Platz aktuell recht gut verlaufen...“ und sie „…keinen Bedarf sehen für größere Termine oder Versammlungen abzuhalten…“. Und das, obwohl Vonovia beim Vortreffen im Februar zugesagt hatte, im Bedarfsfall an einem weiteren Treffen teilzunehmen (der ja jetzt eingetreten war). Vonovia blieb dem geplanten Treffen am 03.05.23 tatsächlich fern und teilte 2 Stunden vorher kurz vorher per Email mit, „…dass derzeit aus ihrer Sicht keine Veranlassung eines größeren Termins vor Ort besteht.....Da sie aber merken, dass weiterhin Gesprächsbedarf besteht, haben sie sich heute gemeinsam mit der Gemeinde darauf verständig, dass nächste Woche ein gemeinsamer Ortstermin stattfindet…“
Fazit: Vonovia sagt sinngemäß mit der Begründung ab, dass aus ihrer Sicht kein Gesprächsbedarf besteht, bahnt aber in der 19.KW eine gemeinsame Begehung vor Ort an, da aus ihrer Sicht weiterhin Gesprächsbedarf besteht. WAS DENN NUN ?!?!
In einer Email vom 17.04.23 schreibt uns der Bürgermeister, dass er auf seine Anfragen an Vonovia zu Beanstandungen der Anwohner von Vonovia den Hinweis bekam, „…dass es keine konkreten Beschwerden bei den bekannten Kommunikationspartnern gäbe…“. (Und das, obwohl die Betroffenen und deren Vertreter*innen ihre Probleme Vonovia permanent mitteilen und auch wir Vonovia in den Vortreffen die Probleme ausgiebig schilderten (->wir stehen in täglichem Kontakt mit den Betroffenen).
Resume: Vonovia wird von offizieller Stelle zur Situation befragt und streut die Information, dass es keine konkreten Beschwerden gäbe.
Auf unseren Hinweis über eine unzureichende Baustellenabsicherung am Elstaler Ernst-Thälmann-Platz an die kommunale Bauaufsicht kam die Rückmeldung, dass dazu eine Anfrage an Vonovia erfolgte.
Fragen wir also statt die Betroffenen einfach lieber Vonovia, was am ETP los ist, dann sind die Antworten softer. So ist die Welt doch viel schöner !
No more comment !
Das Übel reißt nicht ab, das Leid geht wirklich munter weiter !
05.04.23
Mieter*innen vom ETP beklagen , dass immer wieder unangemeldet Vertreter von Baufirmen vor der Tür stehen. Auch weiterhin herrscht absolutes Sanierungs-Chaos. In einem Fall hat Vonovia die Ersatzunterkunft so gebucht, dass Betroffene Mieter erst Nachmittags ab 15 Uhr den Schlüssel dafür bekommen, die Baufirma aber am selben Tag schon früh morgens in die Wohnung rein möchte, um das Bad rauszureißen. Und obwohl lt. Zusage von Vonovia die Baufirmen jetzt erstmal nur in Bad und Küche sollten, wollen sie nun überraschend wegen der Heizung auch zeitnah in alle anderen Räume. Wie bei einer Flucht müssen die Betroffenen noch den Flur leer machen und ihre Sachen packen, kämpfen um überschneidene Benutzung von Bad und Küche. Man weiß schon gar nicht mehr was man dazu sagen soll ! Da ist es wieder, das alte Problem: Vonovia hat keine adäquate Planung und informiert die Mieter*innen unzureichend. In all diesem Drama geht die Hauptinitiative überwiegend von den Opfern aus, die verstört immer wieder versuchen, mit den verantwortlichen Personen annehmbare Lösungen zu finden und Zugänge für die aufoktroyierten Heizungsbaumaßnahmen zu schaffen. Das alles wird von ihnen als katastrophal empfunden. Das Übel reißt nicht ab, das Leid geht wirklich munter weiter.
Nach umfangreichen Wassereinbrüchen über die insuffizient geschützten freien Dächer soll heute (am 5.4.23) nun die „Große Dachabnahme“ sein. Die Befürchtungen der Bewohner*innen sind aber weiterhin anhaltend groß. Trotz Vonovias Zusage einer Fertigstellung bis zum 15.12.22. sind lt. Angaben von Mieter*innen einige Arbeiten in den Wohnungen des 3.Hauses immer noch nicht restlos abgeschlossen. Sie fühlen sich regelrecht verschaukelt, wollen es doch da wo sie wohnen nur einiger maßen gut haben, trotz Baustelle. Ohne konkrete Absprachen und schriftlichen Zusagen würde ich jedenfalls niemanden in meine Wohnung lassen. Sicher geht dann ab irgendwann ohne Rechtsanwalt leider wohl gar nichts mehr.
Einer Mutter mit 7 Kindern droht jetzt die Zwangsräumung !
04.04.23
Wie in der MAZ kürzlich zu lesen war, droht einer Mutter und ihren 7 Kindern die Zwangsräumung durch Vonovia aus Ihrer Wohnung am Ernst-Thälmann-Platz in Elstal. Standen die Sanierungsarbeiten und Baustellensituationen für die Mieter*innen dort schon unter keinem guten Stern, so setzt dieses Ereignis einer Negativentwicklung vor Ort doch die Krone auf. Bereits in den Schlichtungsgesprächen mit Vonovia und den vom Sanierungschaos Betroffenen mussten wir als Mieterinitiative feststellen, dass Vonovia den Bezug zu Ihren eigenen Mieter*innen augenscheinlich verloren hat und diese nicht mehr als Ihre Hauptzielgruppe einstuft, da zahlreiche Vorbringen bisher immer wieder auf taube Ohren bei Vonovia stießen und zugesagte Abhilfen überwiegend nur leere Versprechungen blieben. Der harte Umgang von Vonovia mit dieser Familie passt durchaus zu dem unverantwortlichen Verhalten den Mieter*innen und gegenüber. Baustellen wurden nicht eingezäunt oder adäquat abgesichert, Bewohner*innen durchleiden durch unprofessionelle Arbeit herbeigeführte Heizungs - und Stromausfälle sowie Wassereinbrüche und müssen sich Ersatzwohnungen regelrecht erkämpfen. Vonovia sollte doch in Erwägung ziehen, dass diese Mutter möglicherweise durch ausgebliebene Zahlungen von zuständigen Sozialbehörden in diese prekäre Lage gekommen ist. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Familien durch Versäumnisse von Behörden in die Obdachlosigkeit getrieben wurden. Bevor hier die Verantwortlichkeit aller Beteiligten an den Zahlungsausständen nicht restlos geklärt ist, sollte Vonovia bürokratische Hürden nicht über das Wohl der Mieter*innen setzen. Der von Vonovia erhobene Vorwurf einer mangelnden Kooperationsbereitschaft der Mieterin klingt hier sehr kühn. Hingegen begrüßen wir das Bemühen der Gemeinde außerordentlich, in dieser Misere eine akzeptable Lösung für die Familie herbeizuführen, die Räumung möglicherweise zu verhindern und den drohenden Absturz in die Obdachlosigkeit von der Mutter abzuwenden.
Das kann so nicht weitergehen !
31.03.23
Hier sind aktuelle Fotos von der Baustelle am ETP mit Stand vom 30.03.23. Einige Gerüste sind mit Bauzäunen abgesichert, einige wenig, unzureichend oder gar nicht. Am 2. Haus, wurde das Dach gerade neu eingedeckt. Ein Briefkasten, der von der Gerüststange eingebaut war, wurde umgebaut, die Fahrräder sind immer noch eingebaut. Baumaterial, Farbe usw. werden vor den Türen oder Häusern abgestellt. Das Ordnungsamt hat gestern wohl auch nach den parkenden Firmenautos geguckt. Ob „Tickets“ verteilt wurden, ist uns nicht bekannt. Warum werden den Firmen nicht die freien Parkplätze zur Verfügung gestellt, ebenso wie für das ganze Baumaterial. Das wurde bereits beim 2.Folgetreffen mit Vonovia am 22.02.23 alles intensiv angesprochen und diskutiert. Wie ein Mieter vom ETP so eindrucksvoll bemerkte: „…Das ganze nimmt kein Ende.. es wird immer schlimmer mit dem Müll.. ohne Worte…“. Deshalb richteten wir am 20.03.23 auf Bitte der Vertreter*innen der Mieter*innen vom Ernst-Thälmann-Platz einen Hilferuf an den Bürgermeister und die Elstaler Ortsbeiratsmitglieder, mit der Bitte, auf die dortige unerträgliche durch Vonovia hervorgerufene Situation konstruktiv einzuwirken. Heute fragten wir nach, was ihnen möglich war und ist bzw. was sie unternehmen konnten und werden, um wegen der Baustellenverstöße und der damit verbundenen zunehmenden Unannehmlichkeiten und Gefährdungen der Anlieger*innen bei Vonovia Einlenkung, Abhilfe und verantwortliches Verhalten zu bewirken.
Es geht noch schlimmer !
21.03.23
Mitte des Monats März 2023 hatte Vonovia einigen Mietern die Möglichkeit einer Ersatzwohnung (die selbst gezahlt werden muß) befürwortet und für die aushäusige Zeit eine Mietminderung von 100 % zugesagt. Völlig unerwartet warf Vonovia diese Vereinbarung gestern wieder über den Haufen und will nun keine 100 % Mietminderung realisieren, dafür aber jetzt die Kosten für die Ersatzwohnung übernehmen. Wenn bereits getroffene Zusagen im Nachhinein wieder annulliert werden, ist bei der bisherigen Anhäufung der Unzumutbarkeiten nun ein neuer Gipfel erreicht (da es sich leider wohl um keinen Aprilscherz handelt). Was wird den Betroffenen am Ernst-Thälmann-Platz wohl als nächstes zugemutet? Wenn Vonovia getroffene Zusagen auch bei solchen sensiblen Themen nicht einhält, als wie glaubwürdig werden dann zukünftige Aussagen oder Abmachungen zu bewerten sein. Und parallel stoßen Mieter*innen mittlerweile auch noch auf sich wiederholende und zunehmende Unstimmig-keiten bei den Nebenkostenabrechnungen. Mieter, die durch Ihre Miete Vonovia finanzieren, werden durch die Fisimatenten mittlerweile an ihre Belastungsgrenzen getrieben, als ob Sie durch das bisherige Chaos nicht schon genug gestraft wären. Ist der Mieter als eigentlicher Kunde (der sonst „König“ ist) hier noch die Zielgruppe von Vonovia? Wie wir erfuhren, hat die bisher zuständige Bewirtschafterin (von Vonovia) den Ernst-Thälmann-Platz wohl „abgegeben“ (das spricht irgendwie für sich).
Sanierungschaos wird schlimmer !
18.03.23
Zum Wochenende 18./19.03.23 wurde die Vonovia-Baustelle am Ernst-Thälmann-Platz so zurück gelassen (s. Fotos neben diesem Text). Absicherungen werden nicht getroffen, auch kein Hinweis für Gehweg-Nutzer. Die Sauberkeit der Baustelle wird klein geschrieben. Große Verletzungsgefahr ist gegeben. Diebstahl wird begünstigt. Nutzfläche wird mit Material verstellt. Fahrradständer werden samt Fahrrädern mit Bauzäunen eingezäunt. Das alles sind Zustände, die man nicht akzeptieren oder nachvollziehen kann. Sehenden Auges von den Baufirmen verursacht, erfolgen keine Gegenmaßnahmen durch Vonovia, alles bleibt offensichtlich ohne Auswirkungen und Konsequenzen. Bauzäune werden entweder gar nicht oder so aufgestellt, dass Mieter Ihre Briefkästen nicht mehr öffnen und somit nicht benutzen können. Post kann ggf. nicht rechtzeitig zugestellt werden. Diese Einschränkungen sind nicht haltbar. Werden diese Punkte bei der Bauleitung angesprochen, so erfolgt keine adäquate wirksame Abhilfe. Alles in Allem macht sich der Eindruck breit, dass Vonovia diese Mißstände nicht abstellen kann oder will. Zahlreiche Hinweise und Absprachen bei Unter-redungen mit Vonovia sind bis zum heutigen Tag weder umgesetzt noch berücksichtigt worden. Es wird für die von der Sanierung Betroffenen zunehmend schlimmer. Schauen die Behörden hier weg? Will sich niemand dieser Ungeheuerlichkeiten annehmen? Fühlen sich hier alle nicht zuständig? Wir haben Herrn Kreiseler vom Ordnungsamt heute eine Mail geschrieben und einige Fotos geschickt. Vielleicht bringt es ja etwas , wenn das Ordnungsamt da mal auftaucht. Es muss sich doch jemand für das Alles zuständig fühlen. Will oder kann die Bauauf-sicht hier nicht eingreifen? Fühlt sie sich dafür nicht zuständig, ob wohl Sie zuständig ist ? Bleibt die Frage, warum sie nicht eingreift. (Fortsetzung folgt; …leider!)
Dächer liegen frei !
22.02.23
Nachdem die Wohnblöcke der Hausnummern 2-4 und 5-7 bereits eingerüstet und mit den Dacharbeiten begonnen wurden, begann nun auch die Einrüstung der Wohnblöcke der Hausnummern 16-23, obwohl beim Block der Nr.2-4 die Dacharbeiten stagnieren und es dort bereits zu sehr unschönen Wasser-schäden kam. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum trotz meteorologischer Ankündigung von Regen- und Schneefällen mit dem Freilegen der Dächer begonnen wurde und es nicht vorwärts geht.
Preisfrage: Wo ist der absichernde Baustellenzaun?
2.Folgetreffen mit Vonovia
Am 22.02.23 fand in der Elstaler Bürgerbegegnungsstätte das mittlerweile 3 Treffen von Vertreter*innen der Mieter am Erst-Thälmann-Platz, Vonovia und der Mieterinitiative Elstal statt. Nach Vorbringen der aktuellen quälenden Probleme der Mieter*innen kam es im Verlauf zu lebhaften Diskussionen mit Vonovia. Lösungsansätze wurden erörtert und auf den Weg gebracht. Insgesamt herrschte eine sehr konstruktive Atmosphäre. Vonovia war sich der mangelhaften Umstände bewusst und will daraus Erkenntnisse ziehen.
1.Folgetreffen mit Vonovia: Eiszeit bei Vonovia! Konkurrenz für Karls Eiswelt?
Heizungen in der „Thälmannsiedlung“ blieben kalt, Strom war weg.
Am 30.11.22 fand in der Bürgerbegegnungsstätte Elstal das 1.Folgetreffen mit Vonovia anlässlich der Sanierungsarbeiten am Ernst-Thälmann-Platz statt, im Beisein des Gemeindevertretungsvorsitzenden, der Mieterinitiative Elstal und einer Mieterdelegation vom Thälmannplatz. Die Gemeindeverwaltung war trotz ursprünglicher Zusage abwesend, was bei den „Thälmänner*innen“ sehr schlecht ankam.
In disziplinierter Atmosphäre wurde über die Abarbeitung der 41 Hauptproblempunkte ge-sprochen, die beim Anwohnertreffen im Oktober mit den Mieter*innen erarbeitet worden waren. Vonovia präsentierte jeweils den von Ihnen ermittelten aktuellen Erledigungsstand. Wie sich im Verlauf des Treffens herausstellte, deckten sich deren Einschätzungen jedoch häufig nicht mit den Beobachtungen und Erlebnissen der Mieter*innen. Zahlreiche Mißstände waren nicht behoben worden, was bei den anwesenden Mieter*innen Verärgerung auslöste. Nach wie vor besteht im Sanierungsgebiet eine unerträgliche Situation, die mit Heizungsausfall, Stromabschaltung und belastenden sanitären Problemen einhergeht, auch bei den aufgestellten Sanitärcontainern. Kostenübernahmezusagen für den Stromverbrauch von Heizlüftern erscheinen aus erfassungstechnischen Gründen nicht plausibel. Tagelang müssen Wohnungstüren der Mieter offen stehen, blockieren Baumaterialien Kellerausgänge und Fluchtwege, bleiben Mieter*Innen mit Ihren Nöten alleingelassen.
Zu unkonkret und wenig lösungstauglich sind aus deren Sicht die Stellungnahmen von Vonovia, die an diesem Abend Zusagen wie Verbesserungen in Kommunikation und stete Anwesenheit eines deutschsprachigen Vorabeiters vor Ort lediglich Mantra-ähnlich wiederholte. Das Fazit der Mieter* innen ist, dass Vonovia immer wieder Verbesserung verspricht, jedoch nicht ausreichend realisiert. Anhaltende Reizthemen sind neben der mangelhaften Kommunikation seitens Vonovia auch unzumutbares Fehlverhalten einzelner Handwerker und vor allem die Verzögerung bei der Bereitstellung der versprochenen Ersatzwohnungen. Vonovia hatte bisher kein akzeptables Ersatzwohnungskonzept vorgelegt, sondern verwies in der Vergangenheit wiederholt auf selbstdefinierte Härtefallregeln und Entschädigungsmodalitäten.
Vonovia verspricht, die Bereitstellung von Ersatzwohnungen zukünftig großzügiger zu regeln, da es momentan wohl mehr leere Wohnungen gibt und auch die Planungszeit von 3 Wochen für den Badumbau aus Mietersicht nicht einzuhalten ist. Die Mieterinitiative Elstal verweist auf die Einschätzung des Deutschen Mieterbundes, dass hier der Härtefall bereits durch die Situation per se gegeben ist. Nach langem Drängen der Mieter und einzelner Baufirmen wurde von Vonovia nun endlich ein vorgeschlagener Baustopp aufgegriffen. Demzufolge sollen alle angefangenen Bäder bis 15.12.22 fertig gestellt werden, wofür ab 5.12.22 das Personal der Baufirmen aufgestockt wird. Nur so kann für die leidgeprüften Mieter eine akzeptable Situation geschaffen werden, auch in Hinblick auf die bevorstehende Weihnachtszeit. Ein Folgetreffen im neuen Jahr ist bereits geplant.
Elstal, den 27.12.22
Hoffnung für Elstaler "Thälmänner* innen, Lösungsfindung am runden Tisch
Elstal, den 15.10.22
Am 12.10.22 fand in der Aula der Elstaler Heinz-Sielmann-Oberschule eine Anwohnerversammlung für die Mieter*innen vom Ernst-Thälmann-Platz statt. Veranstalter waren die Gemeindeverwaltung Wustermark und die Mieterinitiative Elstal zusammen mit der Mieter*innenvertretung vom Ernst-Thälmann-Platz in Kooperation mit der Vonovia-Immobilienservice-GmbH. Anlass gaben die Probleme, die am Elstaler Ernst-Thälmann-Platz aufgetreten waren und zu großer Verärgerung bei den Betroffenen geführt hatten. Seit Ende Mai werden dort an den Bestandsgebäuden umfangreiche Sanierungsarbeiten durch die Eigentümerin Vonovia durchgeführt. Um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und die Situation während der Sanierungsarbeiten für die Einwohner*innen zu verbessern, luden die Mieterinitiative Elstal und der Bürgermeister der Gemeinde Wustermark Herr Schreiber die Bewohner*innen der Gebäude zu einem gemeinsamen Austausch mit Vonovia ein. Etwa 30 Mieter*innen waren der Einladung gefolgt und diskutierten in erfreulich disziplinierter Atmosphäre am runden Tisch mit den Ausrichtern über ihre Sorgen und Nöte. Unter Mitwirkung eines externen Moderators wurden in Anwesenheit eines Vertreters des Deutschen Mieterbundes (DMB) die Problempunkte gesammelt und per Beamer präsentiert, um als Arbeitsgrundlage an die Vonovia übergeben zu werden. Nach kurzer Darstellung des bisherigen und zukünftigen Sanierungsablaufes ging Vonovia äußerst verständnisvoll auf die zahlreichen Schilderungen der Mieter*innen ein und begann sehr motiviert, Lösungen zu finden, um die Situation der Betroffenen zu verbessern. In einer offenen Gesprächsrunde konnten bereits wertvolle Ansatzpunkte für den Abbau der Missstände erarbeitet werden. Im Wesentlichen ging es um die Aspekte Härtefallentscheidung bezüglich Ersatzwohnraum, Bereitstellung von Sanitärcontainern, Verständigungsprobleme mit den Bauarbeitern durch Sprachbarrieren, unzureichende Kommunikation und Transparenz, Mangel an erreichbaren Ansprechpartnern sowie Verunsicherung hinsichtlich Mietminderung und Entschädigung. Nach ergänzenden Hinweisen vom DMB wurde unter den Anwesenden die Zuarbeit der an diesem Abend erfassten Probleme und erarbeiteten Vorgehensweisen an die Vonovia vereinbart. In etwa 4 Wochen ist ein weiteres Treffen mit der Vonovia im kleineren Kreis geplant, um die Entwicklung und den weiteren Verlauf zu erörtern. Ein kurzes Resümee des Bürgermeisters Herrn Schreiber beendete diesen Abend, der durch seinen gut strukturierten und allseits respektvollen Ablauf wesentlich zur Erleichterung der Einwohner*innen beitragen konnte.